Oldenburg, ehemalige Residenz-
und Landeshauptstadt, ist heute der wirtschaftliche, administrative
und kulturelle Mittelpunkt des niedersächsischen Regierungsbezirks
Weser-Ems. Für diese Region von der Größe des Bundeslandes
Schleswig-Holstein verfügt die Universitätsstadt Oldenburg
über alle zentralen Dienstleistungen und eine gute Infrastruktur.
Die Einwohnerzahl Oldenburgs stieg kontinuierlich von 137.000 (1980)
auf 153.000 Einwohner (Dezember 1997).
Oldenburg ist seit 1972 Universitätsstadt;
an der Carl-von-Ossietzky-Universität studieren z.Zt. 12.500 Studenten
und arbeiten 1.600 Angestellte; im Radius von 2.000 m wohnen 20.000
Menschen. Autobahnanschlüsse nach Bremen, Wilhemshaven und Emden
(Auffahrt/Abfahrt Wechloy an der Autobahn Emden -Leer) sind in direkter
Nähe.
Das STUDENTENWERK
OLDENBURG, Betreiber von 10 Studentenwohnheimen und diversen studentischen
Wohnhäusern in Oldenburg, Emden und Wilhelmshaven, plant ein Dienstleistungszentrum
in Form eines baubiologischen Niedrigenergiehauses mit max. 6 Obergeschossen.
Darin sollen ein Studentenwohnheim bzw. Hotel, ein
Geschäftshaus sowie universitäre Institute
angesiedelt werden. Direkt auf der anderen Straßenseite wird das
zur z.Zt. im Bau befindliche Tagungs- und Hörsaalzentrum entstehen.
Baubeginn des Dienstleistungszentrum soll März 1998 sein - Fertigstellung
April 1999.

Ein Studentenwohnheim / Gästehaus / Hotel mit Café
/ Bistro ist neben einer ökologisch
orientierten Gewerbezeile mit Bio-Frischmarkt, Baubiologischer Baustoffhandlung,
Reisebüro, Apotheke, Krankenkasse, Einzelhandel mit ökologischen
Sitzmöbeln, Schreibwaren, Druck- und Kopierdienst, Ärzten
/ Heilpraktikern / Umweltmedizinern, Friseurin, Architekten etc. geplant.
Im 2. Obergeschoss sollen
sich universitäre Institute und universitätsnahe Firmen ansiedeln.
Grundlage dieses Branchenmixes
ist eine Standortanalyse, aus der u.a. hervorgeht, dass das Handels-
und Dienstleistungsgewerbe in der näheren Umgebung sich bisher
zu wenig an der Nachfrage der Universitätsangehörigen orientiert
hat, obwohl in den letzten Jahren die Zahl der eingeschriebenen Studenten
ständig zunahm.
Außerdem ist
die Kaufkraft der Studenten, Universitätsmitarbeiter und Anwohner
für die genannten Branchen unter Einbeziehung einer Konkurrenzanalyse
erhoben worden. Bei dieser Zielgruppe ist erwiesenermaßen eine
hohe Bereitschaft für ökologisch orientierte Produkte sowie
Dienstleistungen auszumachen
.
Dieses universitätsnahe Dienstleistungszentrum schafft ein Angebot,
das bisher in der Nähe der Universität nicht ausreichend vorhanden
war:
• es erhöht die Attraktivität der Universität
• es schafft neue Arbeitsplätze
• es baut gegenüber der Universität Schwellenängste
und Vorurteile ab
• es ermöglicht einen verbesserten Austausch zwischen der
Bevölkerung und dem Universitätsbetrieb
Alles in allem
ist das gesamte Projekt ausgerichtet auf den steigenden Bedarf für
Dienstleistungen im Umfeld der Universität. Es zeigt, wie auch
der Präsident der Universität Prof. Dr. Michael Daxner trefflich
ausdrückte, daß auch ein Landesbetrieb unternehmerisch denken
und innovativ handeln könne.
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